Werkstätten / Haustechnischer Dienst

Tischlerwerkstatt

In der Tischlerwerkstatt arbeitet ein Tischlermeister mit sonderpädagogischer Ausbildung.

Die Tischlerwerkstatt ist zuständig für Reparaturen im Haus und in den Wohngruppen der Einrichtung. Sie bietet die Möglichkeit des Arbeitstrainings für Jugendliche aus dem Bereich Jugendwohnen sowie Praktikumsplätze für Schüler. Darüber hinaus arbeitet sie in Form von Projekten eng mit den Schulen der Stadt Rietberg zusammen.

Malerwerkstatt

Für die Malerwerkstatt ist ein Malermeister mit sonderpädagogischer Ausbildung zuständig.

Unter seiner Führung können (bis zu drei) junge Menschen in geschütztem Rahmen eine Ausbildung zum Maler und Lackierer, zum Bauten- und Objektbeschichter (2-jährige Ausbildung) oder zum Bau- und Metallmaler nach § 42 B der Handwerksordnung absolvieren.

Des Weiteren ist die Malerwerkstatt für sämtliche in der Einrichtung bzw. in den Wohngruppen anfallenden Malerarbeiten zuständig. Diese Arbeiten decken ca. 80 % der Tätigkeiten ab.
Hinzu kommen für die Auszubildenden spezielle Übungstechniken, wie z.B. Ornamente, Putzarbeiten, Wisch- und Wickeltechniken, etc.

Ausbildung in der Malerwerkstatt

Das Angebot der o.g. Ausbildungsmöglichkeiten richtet sich ausschließlich an Jugendliche und junge Erwachsene, die besondere Leistungsschwächen bzw. Auffälligkeiten aufweisen und die aufgrund ihrer psychischen Befindlichkeiten und Probleme in großen Gruppen (wie in den meisten Berufsbildungszentren üblich) nicht lernen bzw. arbeiten können.

Für jeden Auszubildenden wird ein individueller Förderplan – zugeschnitten auf seine Fähigkeiten und Bedürfnisse – erarbeitet; ebenso erfolgt die Auswahl der Berufsschule entsprechend dieser Kriterien.

Durch den hohen Personalschlüssel in der Malerwerkstatt des Jugendwerks ist eine enge Begleitung und intensive Betreuung der Auszubildenden gewährleistet.

Das Ausbildungskonzept sieht vor, dass jeder Auszubildende mindestens zwei Praktika von je 4-6 Wochen in anderen Betrieben absolviert. Der gute und enge, regelmäßige Kontakt zu Betrieben der heimischen Wirtschaft ist hier ebenfalls sehr hilfreich

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